Professionelle Flächenpflege ist dann erfolgreich, wenn sie ganzheitlich erfolgt – und neben dem Unkrautmanagement auch weitere Herausforderungen berücksichtigt, die Gesundheit, Infrastruktur und landschaftsprägende Kulturpflanzen schaden.

Deshalb entwickeln und testen wir derzeit Methoden und Zubehör, um im bewährten ELMOTherm-Verfahren die Population von Eichenprozessionsspinnern effizient, ökologisch und giftfrei einzudämmen, präventiv genauso wie nach einem Befall.


Exkurs: Warum ist der Eichenprozessionsspinner gefährlich?

Eichenprozessionsspinner sind Nachtfalter, die erst seit wenigen Jahren in großen Populationen auftreten. Gefährlich sind vor allem die Raupen: Ein einzelnes Weibchen kann im Hochsommer zwischen 30 bis 300 Eier in Astgabeln und in der Krone von Eichen ablegen. Die Raupen entwickeln sich im Herbst und überwintern im Ei, bevor sie im Frühling schlüpfen – trockene Frühlingsmonate und warme Sommer begünstigen die Population des Eichenprozessionsspinners.

Im Anschluss durchlaufen die Raupen verschiedene Larvenstadien, bei denen die Eichenprozessionsspinner kleine Brennhaare bilden. Sie enthalten das Eiweißgift Thaumetopoein, das bei Hautkontakt allergische Reaktionen, Reizungen, Fieber, Schwindel und allergische Schocks auslösen kann. Die Brennhaare bleiben mehrere Jahre lang giftig!

Eichenprozessionsspinner können aber nicht nur Menschen, sondern auch Kulturpflanzen gefährden: Starker Befall, vor allem über mehrere Jahre, kann dazu führen, dass ganze Eichenbestände absterben.


Gut zu wissen: Verbreitete Methoden gegen Prozessionsspinner

Die akute Gesundheitsgefahr durch Eichenprozessionsspinner führt dazu, dass viele Kommunen, Städte und Regionen Gespinste und Raupen entfernen. Verbreitet ist das Absaugen der Prozessionsspinner, teils werden Gespinste auch thermisch bearbeitet, also abgeflämmt. Dabei bleiben selbst bei sorgfältigster Anwendung Brennhaare zurück, die noch jahrelang giftig sind.

Auch einige chemische bzw. Pflanzenschutzmittel sind für den Einsatz gegen Eichenprozessionsspinner zugelassen, die Auswirkung auf Mensch und Natur sind allerdings unklar. Biozide wirken überdies nur gegen die Raupen, die Brennhaare bleiben weiterhin giftig.


Unser Ansatz: Teleskoplanze mit EPS-Kopf

Bei der Behandlung von Bäumen, die mit Eichenprozessionsspinnern befallen sind, setzen wir deshalb auf das ELMOTherm-Verfahren. Unsere Annahme: Wie bei Pflanzen zerstört die bis zu 96 °C heiße Kombination aus Heißwasser und Heißschaum nicht nur die Raupe, sondern auch die die Eiweißstrukturen – beim Prozessionsspinner vor allem das Eiweißgift Thaumetopoein.

Wir vermuten ferner, dass die allergenen Härchen durch den Schaum gebunden werden, sodass die nachhaltig und sicher entfernt werden können. Für die präventive Behandlung im Frühjahr, bevor die Raupen die giftigen Brennhaare gebildet haben, genauso wie für die Schadensbegrenzung ab dem dritten Larvenstadium testen wir derzeit eine Teleskoplanze mit eigens entwickeltem EPS-Kopf – der die giftigen Brennhaare auch auf Stämmen und Astgabeln unschädlich machen soll.

Individuelle Sonderanfertigungen nach Bedarf.

Sie haben bereits Fahrzeuge und möchten diese besser auslasten?
Für Sie maßgeschneiderte, mobile und leicht umzurüstende ELMOTherm-Anwendungslösungen sind unsere Spezialität. Für Ihren individuellen Bedarf und Ihre gezielten Wünsche erarbeiten wir mit Ihnen die beste Lösung.
Auf nahezu alle kommunalen Fahrzeuge aufbaubar.

Wir gratulieren unserem Kunden Diebold + Zgraggen Gartenbau AG zu diesem Erfolg, er setzt in der Pflege ein ELMOTherm ET4 System ein.

 

Hier mehr erfahren:
https://www.dzgartenbau.ch/unternehmen/newsportal/

Lösungen für unerwünschtes Unkraut? Kein Problem!

Fahrlösungen sind auch bei unseren Technikern und Servicemitarbeitern hoch im Kurs.
Demnächst im Cleaning Service auf Ihren Flächen unterwegs: Ein Hansatruck mit Elmotherm-Aufbau zum Verlieben!

Infos zur Herkulesstaude (Riesenbärenklau) und Tips zur Beseitigung

  • Invasive, zwei- bis mehrjährige Pflanze
  • Keimt ab Februar/März aus und wächst ab Mai/Juni bis auf mehrere Meter Höhe an
  • Kann die heimische Vegetation verdrängen
  • Kein Nutzen für Honigbienen

Rückschnitt oder Mähen halten das Blühen nicht auf und helfen nicht nachhaltig gegen die Pflanze. Das Mähen verteilt die Samen und stärkt die Pflanze

  • Samen werden durch den Wind ausgesät und überleben bis zu drei Tage im Wasser, von wo aus sie neue Ufer erreichen. Sie überleben mehrere Jahre im Boden und benötigen stets eine Frostperiode zum keimen
  • Bei Hautkontakt mit Pflanzensäften besteht die Gefahr der schweren Quaddelbildung und Verbrennung, ggf. auch Atemnot!

Tipps zur Beseitigung:

Die Landwirtschaftskammer NRW empfiehlt ein Abtrennen des Vegetationskegels von der Wurzel oder das vollständige Ausgraben.

Das ELMOTherm-System können Sie zur nachhaltigen Beseitigung wie folgt einsetzen: Die spezielle ELMOTherm-Lanze stechen Sie in den unterirdischen Vegetationskegel und die Wurzel, dadurch schädigen Sie die Pflanze dort. Ein erneutes Auswachsen des Vegetationskegels wird verhindert. Die Wurzel verrottet.

Oberirdisch sollten Sie die Pflanzenteile mit den ELMOTherm-Flächenlanzen großzügig bearbeiten, um die Samen zu inaktivieren und Rezidive zu vermeiden.

Nach der ersten Behandlung mit dem ELMOTherm-System empfehlen wir eine Kontrolle sowie eine erneute Behandlung wie geschildert, beispielsweise im Herbst oder im nächsten Frühjahr. Bei Jungpflanzen (< 1 Jahr) reicht die oberirdische Behandlung.

Tragen Sie unbedingt Schutzkleidung: Kleidung, Handschuhe Schutzbrille und Atemschutz!

Zusammenfassend: 3 Punkte sollten Sie zur nachhaltigen Beseitigung unbedingt beachten:

  1. Vegetationskegel und Wurzel mit der Speziallanze zerstören
  2. Oberirdische Pflanzenteile mit dem Heißwasser-Schaumverfahren behandel
  3. Weitere Kontrolle und Behandlung

DMAX hat für seinen Vorspann zur neuen Serie „A2 – Abenteuer Autobahn“ ein VARIOTherm auf der Autobahn gefunden!

https://www.dmax.de/programme/a2/video/episode-4/DCB459660004100

 

Wartung benötigt? Störung liegt vor? Hier finden Sie Hilfe

In den Geschäftszeiten 08:00  – 16:30 Uhr rufen Sie bitte 0171/9387669 an.

Gerne können Sie uns per Whatsapp schreiben

Mit Klemens Höltken, Theresa Hüsers und unserem VARIOTherm zu Gast bei Klaus Krohme und dem Team des Kreislehrgartens Steinfurt… wir waren begeistert von diesem schönen Garten!